Ärztliches Zeugnis statt ärztliches Gutachten

Darf das Gericht anstatt eines ärztlichen Gutachtens auch ein (weniger ausführliches) ärztliches Zeugnis in Auftrag geben? Es kann durch das Gericht durchaus ein ärztliches Zeugnis angefordert und in Auftrag gegeben werden. Es gibt Sachverhalte, in denen „der Einfachheit halber“ von der Erstellung eines ärztlichen Gutachtens abgesehen werden darf und es ausreicht, wenn für den Betroffenen ein ärztliches Zeugnis vorgelegt wird. […..]
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Betreuungsrecht: Wohnungseinbruch erlaubt?

In den letzten Jahren sind uns krasse Betreuungsfälle bekannt gemacht worden, bei denen es durch irgendwelche Anzeigen zu Wohnungseinbrüchen kam. Der Fall lief fast immer gleich ab: Aufgrund einer anonymen Anzeige hat die Betreuungsbehörde Personen, die zu betreuen waren, einen Brief geschickt, in denen ausgeführt wurde, dass er zu einem Gespräch in die Betreuungsbehörde kommen soll. Wir kennen diesen Fall […..]
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Willkommen bei Stiftung für Betreuungsfälle

Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Deutschland ein Betreuungsgesetz, das fast keiner kennt. Hintergrund des Gesetzes war, die Entmündigung abzuschaffen, die immer einen Makel für den Betroffenen darstellte. Man hoffte, dass sich die Entmündigungsfälle reduzieren. Von den ca. 400.000 Entmündigungsfällen kam es aber dann zu 1,3 Millionen Betreuungsfällen, weil zu oft eine Betreuung angeordnet wird. Warum gibt es […..]
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Vorsorgevollmacht – Kontrollbetreuer

Oft ist es recht gut, einen Kontrollbetreuer zur Einhaltung der Wünsche in der Vollmacht zu beauftragen. So haben wir gerade einen Fall erlebt, bei dem Angehörige sich beschweren, dass die 90 Jahre alte Mutter bei der Vorsorgevollmacht seinerzeit „auf das falsche Pferd“ gesetzt hat. Nunmehr ist ein Bevollmächtigter tätig, der sich bei der Mutter eingeschlichen hat. Das erste, was er […..]
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Kostentragung des Betroffenen bei nicht erforderlichem Betreuungsverfahren gegen den Willen des Betroffenen

In der Praxis werden die Kosten des Betreuungsverfahrens, insbesondere die Vergütung des Berufsbetreuers, häufig dem Betroffenen auferlegt, auch wenn die Betreuung gegen seinen Willen angegeordnet wurde, nicht erforderlich war und anschließend wieder aufgehoben wurde. Es ist für Betroffene eine nur schwer nachvollziehbare Tatsache: Für den Vergütungsanspruch des Betreuers ist es grundsätzlich völlig unerheblich, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Betreuung […..]
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