Wer hat denn eigentlich den Notar bezahlt?

Immer wieder werden uns Fälle mitgeteilt, bei denen ältere Menschen zum Notar geschleppt werden. Es werden Urkunden unterschrieben, die die älteren Menschen nicht kennen. Meist geschehen diese Beurkundungen geheimnisvoll, ohne dass letztendlich Angehörige etwas wissen. Wenn man den älteren Mensch sodann fragt, was er unterschrieben hat, antwortet er, er weiß es nicht. Bei der nächsten Frage, heißt es, haben Sie […..]
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Vertrauensmissbrauch

In der Vielzahl der Fälle, die die Stiftung Erbschleicherfälle täglich erhält, fällt immer wieder der gleiche Satz auf. Ich bin völlig entsetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Bruder / meine Schwester zu derartigen Verhaltensweisen fähig ist. Wir hatten immer gedacht, dass wir eine normale Familie sind. …., aber jetzt stelle ich fest, dass mein Bruder / meine Schwester meine […..]
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Private Unterlagen des Erblassers

Eines der typischen Probleme in Erbschleicherprozessen ist es, entsprechende private Unterlagen sowie Korrespondenz und Dokumente zu sichten. Wir erleben in der Praxis immer wieder Fälle, bei denen Erbschleicher die lange Zeit, in der sie bei den Erblassern oftmals sind – beispielsweise als Pflegeperson oder als Angehöriger, der die anderen Angehörigen um die Erbschaft betrügen will – dazu nutzt, entsprechende Unterlagen […..]
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Erkennen von Erbschleichern

Wir warnen ausdrücklich davor, die älteren Menschen in ihrer jeweiligen Situation alleine zu lassen. Sicherlich kommt es auch deswegen zu vielen Erbschleicherfällen, weil sich die potentiellen Erben schlichtweg nicht um den Erblasser kümmern. Oftmals ist es auch nur grobe Nachlässigkeit, dass man die ersten Symptome der Erbschleicherei nicht erkennt. Eines der ersten Symptome ist ein geändertes Verhalten bei den täglichen […..]
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Kinder und Angehörige haben im Betreuungsrecht keine Rechte

Das Landgericht Bielefeld hat am 31.03.2015 unter AZ: 23 T 162/15 eine Entscheidung gefällt, die ganz deutlich die Rechtlosigkeit von Kindern im Betreuungsverfahren darlegt. Das Amtsgericht hatte der Tochter einer Betreuten die Betreuung nicht zugesprochen, sondern einen fremden Betreuer genommen. Gegen die Entscheidung hat die Tochter Beschwerde eingelegt. Das Gericht hat die Beschwerde als unzulässig abgelehnt, da die Tochter überhaupt […..]
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Betreuungsanregung führt nicht automatisch zur Verfahrensbeteiligung

In einem Fall hatte ein Betroffener seiner Schwester eine umfassende Vorsorgevollmacht erteilt. Die Schwester hatte dadurch die Möglichkeit, den Betroffenen in allen Lebensbereichen wirksam zu vertreten. Aufgrund des immer weiter zunehmenden zweifelhaften Verhaltens der Bevollmächtigten sahen sich zwei weitere Geschwister des Betroffenen dazu gezwungen, beim Betreuungsgericht die Einrichtung einer Betreuung anzuregen mit dem Ziel, die Vollmacht der Schwester u. U. […..]
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Die Vorteile der gesetzlichen Angehörigenstellvertretung

Die Vorteile einer automatischen Stellvertretung durch nahe Angehörige liegen trotz der Bedenken auf der Hand. Ohne gerichtliches Verfahren und ohne Einmischung (fremder) Dritter wäre es innerhalb der Familie möglich, wichtige Entscheidungen für den Betroffenen zu fällen. In den meisten Fällen darf davon ausgegangen werden, dass die Ehepartner / eingetragenen Lebenspartner diejenigen sind, die über die Wünsche und Vorstellungen des Betroffenen […..]
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Die Nachteile der gesetzlichen Angehörigenstellvertretung

Neben den im Einleitungstext schon aufgezeigten Nachteilen und Bedenken gegen ein automatisches Stellvertretungsrecht möchten wir hier insbesondere auf die fehlende Kontrolle hinweisen. Im Gegensatz zu gerichtlich eingerichteten Betreuungen würde jegliche gerichtliche Kontrolle oder Überwachung wegfallen. Die Betroffenen wären auf den guten Willen ihrer Angehörigen angewiesen, sie wären ihnen – hart formuliert – „ausgeliefert“. Wenn es kein Verfahren und keine beteiligten […..]
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Besuchsrecht von Angehörigen im Rahmen des Betreuungsverfahrens

In einem unserer Praxisfälle im Betreuungsrecht wurde der Tochter durch die gesetzliche Betreuerin der Mutter grundlos ein Besuchsverbot erteilt. Wir sind der Auffassung, dass Betreuer den Kontakt des Betreuten zu Angehörigen grundsätzlich fördern sollen und nicht untersagen. In der Regel liegt es im Interesse eines älteren, erstmals mit der Situation einer Betreuung konfrontieren Menschen, in möglichst weitgehendem Umfang die gewohnten […..]
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Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts aufgrund Großzügigkeit

Ist die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts aufgrund von Großzügigkeit gegenüber Verwandten gerechtfertigt? Eine 73jährige Betroffene, die wegen Alkoholabhängigkeit unter Betreuung steht, wurde Erbin eines großen Vermögens. Im Zuge dessen hat sie mehrfach Bargeld und wertvollen Schmuck an Verwandte verschenkt. Dies nahm die Betreuerin, die auch für die Vermögenssorge eingesetzt war, zum Anlass, einen Antrag auf Einrichtung eines Einwilligungsvorbehalts zu stellen. Die […..]
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